Im November 2025 durchquerten wir auf unserer Sokotra Trekking Expedition die Insel zweimal zu Fuß. Wir trugen zum Schutz der besonderen Drachenblutbäume bei und teilen nun wunderschöne Erinnerungen mit dieser außergewöhnlichen Insel.
Unser Abenteuer begann auf der Nord-Ost Seite von Sokotra. Nach einem kurzen Stopp in Hadibu, um Einkäufe zu erledigen und das Material für unser Drachenblutbaum-Projekt zu organisieren, machten wir uns auf den Weg an die Küste. Direkt am Strand bauten wir unser erstes Camp auf und lernten uns als Expeditionsteam kennen. Dominik begleitete die Reise als Fotograf, ich als Expeditionsleiter. Mit Fabian hatten wir einen erfahrenen Mitstreiter im Team. Jan-Peter, Anna, Kevin, Patrick und Sarah machten unsere Crew komplett.
Noch in der ersten Nacht begrüßte uns die Insel mit einem kurzen, aber heftigen Regenschauer. „Willkommen auf der Insel, auf der alles möglich ist!“ schien sie zu rufen. Zur Eingewöhnung erkundeten wir am ersten Tag die Hoq-Cave und besuchten den Schnorchel-Spot Dihamri. Mit der nächsten Nacht am Strand – diesmal ohne Regen – tauchten wir ein in die Welt auf Sokotra.
Die Familie Kebeanni kümmert sich seit Jahren um ein ehemaliges Forschungsprojekt einer tschechischen Universität. Drachenblutbäume wachsen extrem langsam – etwa drei Zentimeter pro Jahr. Nach zwanzig Jahren Aufzucht sind viele Pflanzen gerade einmal fünfzig Zentimeter hoch, manche zeigen erst ihre ersten Blätter. Ziegen fressen die jungen Pflanzen, weshalb ein schützender Zaun nötig ist. Genau diesen Zaun bauten wir gemeinsam auf und schufen damit einen kleinen, aber wichtigen Schutzraum für die nächste Generation dieser besonderen Bäume.